Tippe oder klicke ein Element an und lies Name, Ordnungszahl, Atommasse und – für die Elemente 1 bis 92 – die Elektronenkonfiguration ab. Suche nach Nummer, Symbol oder Name, übe mit verdeckten Namen oder drucke ein leeres Periodensystem aus.
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Atommasse: IUPAC CIAAW 2024 (—: keine Standard-Atommasse). Namen: Periodensysteme des ISB Bayern (2018, 2019), Elemente 113–118 nach der GDCh (2017). Daten geprüft am 30. September 2026. ToolNeko
Erstellt und betreut von Wei Chieh Liao · Zuletzt aktualisiert · Die Tabelle läuft in deinem Browser; was du suchst, wird nicht übertragen.
So liest du das Periodensystem
In jedem Feld steht oben links die Ordnungszahl, also die Zahl der Protonen im Atomkern. Die großen Buchstaben sind das Elementsymbol, darunter steht der Name. Auf dem Computer zeigt das Feld auch die Atommasse; auf dem Handy siehst du Ordnungszahl und Symbol, alles andere erscheint, wenn du das Feld antippst.
Die senkrechten Spalten heißen Gruppen, von links nach rechts 1 bis 18. Die waagerechten Zeilen heißen Perioden, von oben nach unten 1 bis 7. Elemente derselben Gruppe verhalten sich chemisch oft ähnlich.
Die Lanthanoide (57 bis 71) und die Actinoide (89 bis 103) stehen in zwei Zeilen unter der Tabelle, damit sie nicht zu breit wird. In der Haupttabelle markieren die Felder 57–71 und 89–103 ihren Platz in Gruppe 3 der 6. und 7. Periode.
Hauptgruppen und Nebengruppen
In der Schule lernst du oft zwei Zählweisen nebeneinander: die Gruppen 1 bis 18 nach IUPAC und die Einteilung in je acht Hauptgruppen und Nebengruppen mit römischen Zahlen. Hauptgruppen sind die Gruppen 1, 2 und 13 bis 18 (I. bis VIII. Hauptgruppe), Nebengruppen die Gruppen 3 bis 12. Die Gruppen 8, 9 und 10 bilden zusammen die VIII. Nebengruppe, Gruppe 11 ist die I. und Gruppe 12 die II. Nebengruppe. In den Details steht beides, zum Beispiel „Gruppe 17 · VII. Hauptgruppe“. Statt römischer Zahlen steht in manchen Büchern 1. bis 8. Hauptgruppe.
Die acht Hauptgruppen haben eigene Namen: Alkalimetalle (I), Erdalkalimetalle (II), Borgruppe (III, auch Erdmetalle), Kohlenstoffgruppe (IV), Stickstoffgruppe (V), Chalkogene (VI, auch Sauerstoffgruppe), Halogene (VII) und Edelgase (VIII). Wasserstoff steht in der I. Hauptgruppe, zählt aber nicht zu den Alkalimetallen.
Ältere Schulbücher zeigen oft ein Kurzperiodensystem mit nur acht Spalten, in dem Haupt- und Nebengruppen ineinander verschachtelt stehen. Diese Tabelle ist das Langperiodensystem mit 18 Spalten; die Hauptgruppen findest du in den Gruppen 1, 2 und 13 bis 18.
Metalle, Halbmetalle und Nichtmetalle
Die Farben folgen einer verbreiteten Einteilung aus dem Unterricht, keiner offiziellen Klassifikation der IUPAC. Hier gelten Bor, Silicium, Germanium, Arsen, Antimon und Tellur als Halbmetalle. Bei Astat steht „je nach Quelle verschieden“, und die Elemente 104 bis 118 tragen den Hinweis „Eigenschaften experimentell nicht gesichert“, behalten aber den Gruppennamen ihrer Stellung.
Manche Schultabellen zählen auch Polonium zu den Halbmetallen und Astat zu den Nichtmetallen. Nutzt deine Klasse so eine Tabelle, halte dich im Unterricht an sie. Die Gruppen 3 bis 12 erscheinen als Übergangsmetalle (in der Schule oft Nebengruppenelemente); manche Quellen zählen die 12. Gruppe (Zink, Cadmium, Quecksilber) nicht dazu. Jede Kategorie hat außerdem ein Zeichen (● ○ ■ ▲ …) und einen Namen, du erkennst sie also nie nur an der Farbe.
Atommasse und das ±
Die Atommasse in dieser Tabelle ist das Standard-Atomgewicht der IUPAC: der gewichtete Mittelwert der Massen der natürlichen Isotope eines Elements, als relative Zahl ohne Einheit. Im Unterricht verwendest du dieselbe Zahl als Atommasse in u oder als molare Masse in g/mol. Die Zahl hinter dem ± ist die Unsicherheit; sie umfasst Messgrenzen und natürliche Unterschiede zwischen Proben.
Die Werte sind die der gekürzten Tabelle 2024 der IUPAC-Kommission für Isotopenhäufigkeiten und Atomgewichte (CIAAW). Deshalb steht bei Argon 39,95 ± 0,16 statt des alten Werts 39,948 und bei Zirconium 91,222, der 2024 überarbeitete Wert (vorher 91,224).
Bei 14 Elementen, darunter Wasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff, schwankt die natürliche Atommasse innerhalb eines Bereichs; die Tabelle zeigt den konventionellen Wert der IUPAC. 34 Elemente haben keine Standard-Atommasse: Technetium (43), Promethium (61), die Elemente 84 bis 89 und alle ab 93. Sie haben in natürlichen Proben keine charakteristische Isotopenzusammensetzung, deshalb setzt diese Tabelle keine eigene Massenzahl ein.
Schultabellen runden oft, etwa Eisen auf 55,85. Rechne in Aufgaben mit der Tabelle, die deine Klasse benutzt.
Iod oder Jod, Calcium oder Kalzium: die Namen
Die Namen folgen den Periodensystemen des Bayerischen Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB). Dort stehen die fachsprachlichen Schreibungen Iod, Calcium, Cobalt, Silicium, Caesium und Bismut; der Duden nennt als allgemeinsprachliche Formen Jod, Kalzium, Kobalt, Silizium, Cäsium und Wismut. Beide Schreibweisen sind richtig. Die Tabelle zeigt die Schulform, in den Details steht zum Beispiel „Auch geschrieben: Jod“, und die Suche findet beide.
Die Elemente 113 bis 118 heißen auf Deutsch Nihonium, Flerovium, Moscovium, Livermorium, Tenness und Oganesson. Die deutschen Namen von 113, 115, 117 und 118 haben Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 2017 bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) abgestimmt. Element 117 heißt deshalb Tenness und nicht Tennessin; die Suche kennt beide Formen, ebenso Röntgenium für Roentgenium und Astatin für Astat.
Umlaute musst du nicht tippen: „molybdan“ und „molybdaen“ finden Molybdän, „casium“ findet Caesium.
Elektronenkonfiguration und Schalen
Für die Elemente 1 bis 92 zeigen die Details die Elektronenkonfiguration in Kurzform mit dem Edelgasrumpf, bei Eisen [Ar] 3d⁶ 4s², und die Elektronen pro Schale mit den Buchstaben K bis Q (K 2 · L 8 · M 14 · N 2).
Die Angaben folgen der NIST-Tabelle der Grundzustände. Deshalb weichen einige Elemente vom einfachen Auffüllschema ab: Chrom hat 3d⁵ 4s¹ statt 3d⁴ 4s², Kupfer 3d¹⁰ 4s¹. Ab Element 93 zeigt die Tabelle keine Konfiguration, weil die NIST-Daten nur bis Uran reichen.
Üben und ausdrucken
Wähle „Übungsmodus“, dann „Namen verdecken“ oder „Symbole verdecken“ und einen Bereich (1–20, 1–36 oder alle 118). Verdeckte Felder zeigen ein „?“ und behalten ihre Ordnungszahl; tippe sie einzeln an, um sie aufzudecken. „Alle aufdecken“ zeigt die Lösungen, „Zurücksetzen“ verdeckt sie wieder. Nichts wird gespeichert oder bewertet. So kannst du zum Beispiel die ersten 20 Elemente auswendig lernen und dich selbst abfragen.
„Drucken / Als PDF speichern“ druckt eine Seite A4 im Querformat: die vollständige Tabelle oder ein leeres Periodensystem nur mit Ordnungszahlen oder mit Ordnungszahlen und Symbolen. In Graustufen unterscheidet das Zeichen jeder Kategorie sie weiterhin. Zum Speichern wählst du im Druckdialog „Als PDF speichern“.
Häufige Fragen
Was bedeutet PSE?
PSE ist die Abkürzung für Periodensystem der Elemente: die Tabelle, in der alle chemischen Elemente nach ihrer Ordnungszahl angeordnet sind. Elemente mit ähnlichen Eigenschaften stehen darin untereinander in einer Gruppe.
Wie viele Elemente hat das Periodensystem, und was sind die ersten 20?
Es hat 118 benannte Elemente, von Wasserstoff (1) bis Oganesson (118); die Elemente bis Uran (92) kommen fast alle in der Natur vor, die schwereren werden künstlich hergestellt. Die ersten 20 sind Wasserstoff, Helium, Lithium, Beryllium, Bor, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Fluor, Neon, Natrium, Magnesium, Aluminium, Silicium, Phosphor, Schwefel, Chlor, Argon, Kalium und Calcium. Im Übungsmodus mit dem Bereich 1–20 kannst du sie abfragen.
Wie heißen die acht Hauptgruppen?
I. Alkalimetalle, II. Erdalkalimetalle, III. Borgruppe, IV. Kohlenstoffgruppe, V. Stickstoffgruppe, VI. Chalkogene, VII. Halogene und VIII. Edelgase. Nach IUPAC sind das die Gruppen 1, 2 und 13 bis 18. Wasserstoff steht in der I. Hauptgruppe, ist aber kein Alkalimetall.
Iod oder Jod, Calcium oder Kalzium: Was ist richtig?
Beides. Schultabellen und die Fachsprache der Chemie verwenden Iod, Calcium, Cobalt, Silicium, Caesium und Bismut; der Duden nennt Jod, Kalzium, Kobalt, Silizium, Cäsium und Wismut als allgemeinsprachliche Schreibung. Die Tabelle zeigt die Schulform, in den Details steht die andere, und die Suche findet beide.
Wie heißen die Elemente 113 bis 118 auf Deutsch?
Nihonium (Nh, 113), Flerovium (Fl, 114), Moscovium (Mc, 115), Livermorium (Lv, 116), Tenness (Ts, 117) und Oganesson (Og, 118). Die deutschen Namen von 113, 115, 117 und 118 haben Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 2017 bei der GDCh abgestimmt; für 117 liest man manchmal auch Tennessin.
Was bedeutet ± bei der Atommasse?
Es ist die Unsicherheit des Werts: Eisen hat zum Beispiel 55,845 ± 0,002. Sie umfasst Messgrenzen und natürliche Unterschiede zwischen Proben. Bei 14 Elementen wie Wasserstoff gibt die IUPAC einen Bereich an, und die Tabelle zeigt den konventionellen Wert.
Warum hat Technetium keine Standard-Atommasse?
Alle Isotope von Technetium sind radioaktiv, und es hat keine feste natürliche Isotopenzusammensetzung. Deshalb legt die IUPAC kein Standard-Atomgewicht fest. Manche Schultabellen drucken eine Massenzahl in Klammern; das ist keine Atommasse.
Kann ich ein leeres Periodensystem ausdrucken?
Ja. Öffne „Drucken / Als PDF speichern“, wähle „Leer (nur Ordnungszahlen)“ oder „Leer (Ordnungszahlen und Symbole)“ und dann „Drucken“. Du bekommst eine Seite A4 im Querformat, die du im Druckdialog auch als PDF speichern kannst.
Sehe ich alle 18 Gruppen auch auf dem Handy?
Ja. Im Hochformat passen alle 18 Gruppen auf den Bildschirm, mit Ordnungszahl und Symbol in jedem Feld. Wenn du ein Feld antippst, öffnen sich die Details von unten; in der Ansicht „Liste“ siehst du ein Element pro Zeile.
Quellen und Stand
Daten geprüft am 30. September 2026. Die Tabelle wird mit der Seite geladen: Suche und Übungsmodus laufen in deinem Browser, und was du suchst, wird nirgendwohin gesendet.
Die Elementnamen folgen den Periodensystemen des Bayerischen Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB, 2018 und 2019); die Namen der Elemente 113 bis 118 folgen der Abstimmung von Fachleuten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der GDCh (2017).
Verwandte Tools
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